Erste Bußgeldverhandlungen in Potsdam und FFM zum 1. Mai 2013 (FFM)

No Pasaran! – Blockade der Nazikundgebung zum 1.Mai in FFMAufruf zum solidarischen Prozessbesuch

Am 20.8.2014 beginnen in Potsdam die Verhandlungen gegen über hundert
frankfurter Antifaschist*innen. Zusammen mit tausenden Anderen
blockierten wir die Anreise der Nazis am ersten Mai 2013 so dass diese
ihre Demonstration in Frankfurt absagen mussten. Dabei haben wir neben
anderen Zufahrtswegen, auch ganz bewusst und über Stunden den
Bahnanreiseweg der Nazis blockiert. Die anschließende Räumung der Gleise
durch die Bullen sorgte für einige Verletzte und Strafanzeigen, außerdem
wurden von allen einzeln die Personalien festgestellt. Gegen alle 1000
Blockierer*innen auf den Gleißen verhängte die Bundespolizei Verwarn und
Bußgelder. Doch über hundert verweigern sich dem!
Wir sind nicht bereit Nazis und ihrer menschenverachtenden Ideologie zu
akzeptieren und werden uns ihnen immer entgegenstellen. Genausowenig
sind wir bereit dem Staat der die Nazis beschützt und ihnen den Weg
ebnet noch Geld für unsere Blockaden zu zahlen. Deshalb beginnen am 20.8
die Prozesse gegen uns am Sitz der Bundespolizei in Potsdam. Des
weiteren beginnen am 13.8 Verhandlungen gegen Jugendliche
Gleisblockierer*innen aufgrund des Wohnortprinzips in Frankfurt/M und Mainz.

Wir sind mit den geladenen Leuten solidarisch und rufen dazu auf, die
Verhandlungen gemeinsam zu besuchen. Denn die Betroffenen stehen nicht
wegen 35 Euro Verwarnungsgeld vor der BußgeldrichterIn, sondern aufgrund
einer legitimen antifaschistischen Aktion, die eine Nazikundgebung in
Frankfurt verhindert hat und von vielen Menschen und Gruppen getragen,
unterstützt und befürwortet wurde. Was immer auch am Ende der
Verhandlungen herauskommt: Es bleibt richtig, sich den Nazis, wo immer
sie auch auftauchen, offensiv in den Weg zu stellen. Und es ist
konsequent, die dafür verhängten staatlichen Sanktionen nicht einfach zu
akzeptieren. Wir freuen uns über eure Solidarität, kommt
vorbei!Antinaziblockaden bleiben legitim!

Kommt zu den Verhandlungen am 13. August 2014 in Frankfurt am Main und
am 20. August 2014 in Potsdam!

Der erste uns bekannte Prozess beginnt um 10 Uhr vor dem Amtsgericht
Frankfurt,Gerichtsgebäude E, Hammelsgasse 1, Raum 3 E, 1. OG.

Der Prozess im Potsdamer Amtsgericht,Hegelallee 8, beginnt um 13.15 Uhr und vorab findet eine Kundgebung ab um 12 Uhr statt, anschließend gemeinsamer Prozessbesuch!

Widerstand gegen Nazis bleibt legitim.
Niemand bleibt alleine.

Anstehende Prozesse gegen Antifaschist*innen in Frankfurt am Main

Am 1. Mai 2013 räumten Polizisten gewaltsam rund tausend Antifaschist*innen von den Gleisen am Ostbahnhof. Mit mehreren Blockaden war es zuvor gelungen, eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Ein massives Aufgebot der Polizei kesselte die Blockierer*innen auf den Schienen ein und räumte sie unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Alle Anwesenden wurden abgefilmt, die Personalien festgestellt und einige vorübergehend in Gewahrsam genommen. Viele Menschen wurden bei der Räumung verletzt, eine Person so schwer, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus bleiben musste. Continue reading

Auf zur Demo der Refugees am 07.Juni um 14:30 am Roßmarkt!

Wir als turn*left unterstützen den Aufruf zur Demo Refugees 4 Change! We are here to stay! am 07. Juni um 14:30 am Roßmarkt! Wir dokumentieren den Aufruf anbei. Kommt zahlreich, seid entschlossen und solidarisch!

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Saturday, June 7th, 2:30pm Roßmarkt, Frankfurt am Main

How much longer do we have to protest for our rights? Is there any justice? Who will answer our call? We have been tired for years, but we are still fighting for our rights. Why Continue reading

Auf zur Demo der Refugees am 08. Mai!

Wir als turn*left unterstützen den Aufruf der Milan Refugees zu ihrer mittlerweile dritten Demo in Frankfurt. Stattfinden wird diese am 8. Mai 2014 um 15h am Terminal 1 des  Frankfurter Flughafens. Wir dokumentieren den Aufruf anbei. Kommt zahlreich, seid entschlossen und solidarisch!

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WIR SIND HIER UM ZU BLEIBEN!
ABSCHIEBUNGEN STOPPEN!

Aufruf der protestierenden Geflüchteten in Hessen:

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Rückblick: Zaunspaziergang an der neuen EZB

200 Teilnehmer*innen in guter Stimmung // Kaffee-, Kuchen- und Getränkestand // Verlosung von „passiver Bewaffnung“ und Vermummungsgegenständen // inhaltliche Redebeiträge zu prekären Arbeitsbedingungen der Textilproduzent*innen weltweit und der Sexarbeiter*innen im Bahnhofsviertel // zahlreiche Überwachungskameras mit Mülltüten vorübergehend unschädlich gemacht // feierliche Schließung der EZB

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Kommt zum Zausspaziergang am 27.04. – Keine Sicherheit für die EZB!

rockupyDer Zaun um das Gelände der neuen EZB ist hier in Frankfurt das sichtbarste Element der Herstellung von Sicherheit für eine der zentralen Institutionen des europäischen Krisenregimes. Er ist jedoch nicht nur eine Grenze, für uns symbolisiert er zugleich die sozialen Spaltungen in Europa, die die EZB als eine der bestimmenden Akteur*innen mit voran treibt. Für Millionen Menschen in Südeuropa bedeutet die Austeritätspolitik von europäischen Institutionen wie der EZB eine massive Prekarisierung ihrer Lebensverhältnisse.

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03.04.2014 // Campus für Alle! Stadt für Alle! // Demo 18 Uhr Bockenheimer Warte

Kommt zur Demo am 03.04.2014 um 18:00 – Start: Bockenheimer Warte.

Frankfurt ist im Umbruch: Flächendeckende Mieterhöhungen und Luxus-Neubauprojekte machen ein Stadtviertel nach dem anderen für immer mehr Menschen unbezahlbar. Ein „Recht auf Stadt“ gilt nur noch als exklusives Gut für Wenige. Zu diesem Ergebnis hat geführt, dass Stadtentwicklung in Frankfurt nicht politisch gestaltet, sondern Marktmechanismen überlassen wird. Dagegen wollen wir demonstrieren. Wir fordern die Stadt auf, ihre politischen Spielräume zu nutzen, um ein vielfältiges urbanes Leben für alle Bewohner*innen Frankfurts zu ermöglichen.

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20.02.2014 // CAMPUS FÜR ALLE! Demo und Kundgebungen // 17 Uhr // Bockenheimer Warte

Die Auseinandersetzung um den Campus Bockenheim geht in ihre heiße Phase. Bis Ende März soll der Bebauungsplan durch die städtischen Gremien gewinkt werden. Wichtige Projekte wie das Philosophicum und das neu ins Gespräch gebrachte Wohnprojekt des Fördervereins Roma stehen auf der Kippe und brauchen Unterstützung. Wenn sich diese Projekte nicht durchsetzen lassen, sieht es auch schlecht aus für den Erhalt des Studihauses und des KOZ als selbstverwalteten Ort, des Studentenwohnheims an der Bockenheimer Warte und für irgendwie noch bezahlbaren Wohnraum.

Am 20.02. stellt das Stadtplanungsamt und der Ortsbeirat im Festsaal des Studihauses den Bebauungsplan vor. Wir nehmen das zum Anlass, unsere Sicht der Dinge kundzutun und rufen zur Demo rund um den Campus auf.

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